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Die Schönsten Parks in Wien zum Entspannen und Spazieren

Wenn du auf der Suche nach den schönsten Parks in Wien bist, wirst du schnell merken, dass jeder seinen eigenen Charme hat.

Manche eignen sich perfekt für ein Picknick nach dem Sightseeing, andere begeistern mit farbenfrohen Blumenbeeten oder weitläufigen Spazierwegen, auf denen du problemlos mehrere Stunden verbringen kannst.

In diesem Guide stelle ich dir die Parks und Gärten vor, die sich meiner Meinung nach wirklich lohnen. Damit du schneller den passenden findest, erfährst du außerdem, wofür sich jeder Park am besten eignet.

Burggarten: Perfekt für ein Picknick mitten in der Stadt

Wenn du zwischen den Sehenswürdigkeiten eine Pause machen möchtest, ist der Burggarten meine erste Wahl. Er liegt direkt neben der Hofburg und eignet sich perfekt, um kurz abzuschalten, ohne die Altstadt verlassen zu müssen.

Im Burggarten darfst du auf dem Rasen sitzen und liegen. Ich nehme oft eine Picknickdecke mit und dank der vielen sonnigen und schattigen Plätze findet man fast immer einen guten Platz.

Außerdem hast du von hier einen schönen Blick auf die Hofburg. Trotz der zentralen Lage wirkt der Park überraschend ruhig.

Stadtpark: Ideal zum Entspannen auf einer Bank

Der Stadtpark ist einer der bekanntesten Parks Wiens und ein schöner Ort für eine kleine Pause. Mit seinem großen Teich, den breiten Wegen und den vielen Sitzgelegenheiten wirkt er selbst an gut besuchten Tagen nicht überfüllt.

Sobald die ersten warmen Frühlingstage kommen, füllen sich die Bänke mit Menschen, die ein Buch lesen, die Sonne genießen oder einfach das Treiben beobachten. Wenn du lieber auf dem Rasen sitzt, kannst du das auch machen.

Der Park liegt sehr zentral und ist gut mit den Öffis erreichbar. Außerdem befinden sich öffentliche Toiletten direkt in der Nähe. Wenn du schon hier bist, solltest du dir auch die berühmte goldene Johann Strauss Statue ansehen.

Volksgarten: Ideal für Rosen und zum Fotografieren

Der Volksgarten ist besonders im späten Frühling und im Sommer einen Besuch wert, wenn Hunderte Rosen blühen.

Auf den Rasenflächen darfst du zwar nicht sitzen oder liegen, dafür gibt es viele Bänke und Stühle, auf denen du eine Pause machen kannst.

Viele Besucher laufen außerdem an der etwas versteckten Sisi Statue vorbei. Wenn du noch mehr Orte entdecken möchtest, die mit Kaiserin Sisi verbunden sind, schau dir auch meinen Guide zu den besten Sisi Sehenswürdigkeiten in Wien an.

Bei einer Führung durch das Burgtheater habe ich außerdem erfahren, dass Lüftungsschächte in den Volksgarten führen. So konnten die Theatergäste angeblich sogar im Saal den Duft der Rosen wahrnehmen.

Schloss Schönbrunn: Die schönsten kaiserlichen Gärten

Die Gärten von Schloss Schönbrunn gehören zu den schönsten Parkanlagen Wiens. Viele Besucher kommen zwar hauptsächlich wegen des Schlosses, dabei sind die weitläufigen Gärten mindestens genauso sehenswert.

Ein Highlight ist die Gloriette auf dem Hügel. Von dort hast du einen der schönsten Ausblicke über Wien.

Der Eintritt in die Gärten ist kostenlos. Für einige Bereiche wie das Palmenhaus, den Kronprinzengarten, das Labyrinth, den Orangeriegarten und das Wüstenhaus brauchst du allerdings ein separates Ticket.

Wenn du Schloss Schönbrunn besuchen möchtest, schau dir auch meinen Guide zu Schloss Schönbrunn an. Dort findest du alle wichtigen Infos.

Donauinsel: Ideal zum Schwimmen und Radfahren

Genau genommen ist die Donauinsel kein Park, fühlt sich aber wie eine riesige grüne Oase mitten in Wien an. Im Sommer gehört sie zu meinen Lieblingsorten der Stadt.

Ob schwimmen, Rad fahren, picknicken oder einfach am Wasser entspannen, dafür gibt es hier mehr als genug Platz. Die Insel ist über 20 km lang und lässt sich meiner Meinung nach am besten mit dem Fahrrad erkunden.

An warmen Tagen kannst du hier problemlos einen halben oder sogar einen ganzen Tag verbringen. Selbst an gut besuchten Sommerwochenenden findet man auf der Donauinsel fast immer ein ruhiges Plätzchen.

Kurpark Oberlaa: Ideal für Blumenliebhaber

Der Kurpark Oberlaa liegt zwar etwas außerhalb des Zentrums, aber wenn du Blumen liebst, lohnt sich der Ausflug auf jeden Fall. Bei meinem letzten Besuch habe ich fast drei Stunden damit verbracht, durch die Gärten zu spazieren.

Dich erwarten farbenfrohe Blumenbeete, Themengärten, Teiche, Skulpturen sowie viele Bänke und Rasenflächen zum Entspannen. Mein persönliches Highlight war der Rosenberg mit seinen Terrassen voller Rosen, Lavendel und anderer Blumen.

Schau dir meinen Guide zum Kurpark Oberlaa an. Dort findest du alle Highlights, praktische Tipps und meine Lieblingsplätze im Park.

Augarten: Ideal für Geschichte und Kultur

Der Augarten verbindet weitläufige Grünflächen mit kulturellen Sehenswürdigkeiten. Hier findest du unter anderem die Wiener Porzellanmanufaktur, im Sommer ein Freiluftkino und die Heimat der Wiener Sängerknaben und Chormädchen.

Besonders auffällig sind die riesigen Flaktürme aus dem Zweiten Weltkrieg. Außerdem befindet sich im Augarten der geografische Mittelpunkt Wiens.

Ob du auf der Wiese entspannen, spazieren gehen oder mehr über die Geschichte Wiens erfahren möchtest, der Augarten bietet von allem etwas.

Prater: Ideal für lange Spaziergänge und Joggen

Wenn vom Prater die Rede ist, denken die meisten zuerst an den berühmten Vergnügungspark mit dem Riesenrad. Direkt daneben erstreckt sich aber eine der größten Grünflächen Wiens.

Durch den Prater führen zahlreiche Spazierwege und Radwege, darunter die lange, von Bäumen gesäumte Hauptallee. Hier kannst du wunderbar spazieren, joggen oder Rad fahren und sogar einem der Wiener Stadtwanderwege folgen.

Der Prater ist perfekt, wenn du länger im Grünen unterwegs sein und dem Trubel der Stadt für ein paar Stunden entkommen möchtest.

Setagayapark: Der schönste japanische Garten

Der Setagayapark ist ein kleiner japanischer Garten im 19. Bezirk. Dich erwarten ein traditionelles Teehaus, Teiche, kleine Brücken, ein Wasserfall und Pflanzen, die sich mit den Jahreszeiten verändern.

Ich wohne ganz in der Nähe und war schon oft hier. Obwohl der Park oft als Geheimtipp bezeichnet wird, kann es recht voll werden, besonders während der Kirschblüte. Wenn du den Garten ruhiger erleben möchtest, komm am Morgen.

Für einen ganzen Nachmittag ist der Park eher zu klein. Für einen entspannten Spaziergang und schöne Fotos lohnt sich ein Besuch aber auf jeden Fall.

Planst du einen Besuch? Dann schau dir auch meinen Guide zum Setagayapark an.

Pötzleinsdorfer Schlosspark: Ideal für einen ruhigen Spaziergang

Der Pötzleinsdorfer Schlosspark war eine meiner größten Überraschungen bei der Erkundung der Wiener Parks. Da er etwas außerhalb des Zentrums liegt, ist hier deutlich weniger los und du kannst wunderbar in Ruhe spazieren gehen.

Besonders spannend fand ich die vier Statuen, die nach dem Brand von 1881 aus dem Wiener Ringtheater gerettet wurden und heute im Park stehen.

Auch die riesigen Mammutbäume haben mich überrascht. Mit denen hätte ich mitten in Wien wirklich nicht gerechnet.

Auf dem Rasen darfst du nur in den dafür vorgesehenen Bereichen sitzen. Für einen ruhigen Spaziergang im Grünen kann ich den Park aber sehr empfehlen.

Botanischer Garten: Ideal für einen ruhigen Spaziergang

Der Botanische Garten Wien liegt direkt neben dem Belvedere und kann kostenlos besucht werden. Mit vielen Bäumen, Bänken und sogar Hängematten ist er ein schöner Ort, um dem Trubel der Stadt für eine Weile zu entkommen.

Ich hatte mir allerdings etwas mehr erwartet. Statt eines klassischen botanischen Gartens mit ordentlich angelegten Pflanzensammlungen wirkt vieles sehr natürlich und teilweise fast ein bisschen verwildert.

Direkt daneben liegt der Alpengarten, der 4,50 € Eintritt kostet (nur Barzahlung). Wenn du dich für Alpenpflanzen und Blumen interessierst, fand ich diesen sogar interessanter als den Botanischen Garten selbst.

Blumengärten Hirschstetten: Ideal für Themengärten und Blumen

Die Blumengärten Hirschstetten sind in verschiedene Themenbereiche unterteilt, die von Ländern wie China, Indien und Mexiko inspiriert sind. Dazu kommen farbenfrohe Blumenbeete, Teiche und Gewächshäuser.

Die Anlage ist ziemlich groß, deshalb kannst du hier problemlos ein paar Stunden verbringen und immer wieder etwas Neues entdecken.

Ich komme besonders gerne im Frühling zur Tulpenblüte hierher. An sonnigen Wochenenden kann es allerdings ziemlich voll werden.

Planst du einen Besuch? Dann schau dir auch meinen Guide zu den Blumengärten Hirschstetten mit allen wichtigen Tipps und Highlights an.

Bank Austria Park: Der beste Skulpturenpark

Der Bank Austria Park ist relativ klein, aber besonders interessant, wenn du Kunst magst. Im ganzen Park findest du verschiedene Skulpturen, von denen einige im Sommer sogar einen kühlenden Wassernebel versprühen.

Da der Park liegt direkt an der Donau, so kannst du den Besuch gut mit einem Spaziergang am Wasser oder an heißen Tagen mit einem Sprung in die Donau verbinden.

Ich würde nicht extra quer durch Wien fahren, nur um diesen Park zu besuchen. Wenn du aber ohnehin an der Donau unterwegs bist, lohnt sich ein kurzer Abstecher.

Türkenschanzpark: Ruhige Atmosphere

Ein friedlicher Parksee, umgeben von altem Baumbestand, bunten Sträuchern und hohem Schilf, mit einem Springbrunnen, der aus der Mitte des Wassers sprudelt. Besucher schlendern am Ufer entlang und entspannen sich, während flauschige Wolken über den strahlend blauen Himmel ziehen und so eine idyllische Gartenlandschaft schaffen.

Der Türkenschanzpark ist ein ruhiger Park abseits der typischen Sehenswürdigkeiten. Hier wird gejoggt, mit dem Hund spazieren gegangen, Yoga gemacht oder einfach auf der Wiese und rund um die Teiche entspannt.

Ich wäre wahrscheinlich nie hierhergekommen, wenn der Türkenschanzpark nicht der größte Park in meiner Nähe wäre. Mittlerweile gehört er aber zu meinen Lieblingsorten für einen ruhigen Spaziergang.

So gerne ich den Park mag, würde ich nicht extra quer durch Wien fahren, um ihn zu besuchen. Wenn du aber in der Gegend bist und eine entspannte Pause im Grünen suchst, lohnt sich ein Spaziergang.

Ehrenvolle Erwähnung: Wiener Zentralfriedhof

Der Wiener Zentralfriedhof ist zwar kein Park, gehört für mich aber trotzdem zu den schönsten Orten für einen ruhigen Spaziergang in Wien.

Mit seinen von Bäumen gesäumten Alleen, viel Grün und zahlreichen Denkmälern erinnert er stellenweise eher an einen Landschaftspark. Es gibt sogar eigene Laufstrecken, wobei du natürlich immer Leise und Respektvoll nehmen solltest.

Außerdem findest du hier die Gräber vieler berühmter Persönlichkeiten, darunter Falco, Beethoven, Brahms, Schubert und Johann Strauss.

Schau dir auch meinen Guide zum Wiener Zentralfriedhof an.

Was man im Sommer in Wien unternehmen kann

Auf die Wiener Parks freue ich mich jedes Jahr besonders, sobald es wärmer wird. Ob Picknick im Burggarten, Schwimmen auf der Donauinsel oder Rosen im Volksgarten, im Sommer spielt sich in Wien vieles draußen ab.

Aber auch abseits der Parks gibt es jede Menge zu erleben. Von Badestellen und Open Air Kinos bis zu saisonalen Veranstaltungen und einer Pause mit veganem Eis hast du viele Möglichkeiten.

Suchst du noch mehr Inspiration? Dann schau dir meinen Guide zu den besten Aktivitäten in Wien im Sommer mit meinen liebsten Tipps für die warme Jahreszeit an.

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Collage mit zwei grünen Erholungsorten in Wien. Oben führt ein schmaler Steinweg durch einen üppigen Garten mit einem kleinen Teich und einem kunstvoll gewachsenen Baum. Unten liegt ein großer Parkteich mit Springbrunnen zwischen Bäumen und farbenfroher Bepflanzung. Der Text lautet "15 schöne Orte im Grünen Parks und Gärten Wien Österreich" und "AustrianVeganderlust.com".
Wiener Parks: Meine liebsten Orte zum Entspannen im Grünen