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5 japanische Gärten in Wien: Welche sind einen Besuch wert?

Suchst du einen japanischen Garten in Wien? In der Stadt gibt es mehrere japanische Gärten, aber nicht alle lohnen sich meiner Meinung nach.

Ich habe mittlerweile alle japanischen Gärten in Wien besucht. Vom bekannten Setagaya Park bis zu kleineren Gärten in Schönbrunn und im Kurpark Oberlaa war alles dabei. Manche haben mich begeistert, andere fand ich eher enttäuschend.

Falls du wenig Zeit hast, hier die kurze Antwort: Der Setagaya Park ist für mich der schönste japanische Garten in Wien. Gleichzeitig ist er aber auch der meistbesuchte.

1. Setagaya-Park

Der Setagaya Park ist der bekannteste japanische Garten in Wien und für mich auch der schönste.

Im Park erwarten dich ein traditionelles Teehaus, Steinlaternen, ein kleiner Wasserfall, ein Teich und eine liebevoll gestaltete Gartenanlage.

Vor allem während der Kirschblüte zählt er zu den beliebtesten Ausflugszielen der Stadt. Ich persönlich mag den Park im Herbst aber fast noch lieber. Dann leuchten die Bäume in kräftigen Herbstfarben und gleichzeitig ist deutlich weniger los.

Planst du einen Besuch? Dann schau dir meinen ausführlichen Guide zum Setagaya Park an.

2. Japanischer Garten im Kurpark Oberlaa

Der Japanische Garten im Kurpark Oberlaa ist klein, aber schön angelegt. Dich erwarten ein Teich, Bonsai, Steinwege und verschiedene japanische Elemente.

Der größte Nachteil sind die eingeschränkten Öffnungszeiten. Der Garten ist nur mittwochs und samstags geöffnet.

Ich würde nicht extra quer durch Wien fahren, nur um diesen Garten zu sehen. Wenn du aber ohnehin den Kurpark Oberlaa besuchst, solltest du ihn dir auf keinen Fall entgehen lassen.

Planst du einen Besuch? Dann schau dir meinen Guide zum Kurpark Oberlaa an.

3. Der Japanische Garten in Schönbrunn

Der Japanische Garten in Schönbrunn ist zwar klein, trotzdem solltest du kurz vorbeischauen, wenn du ohnehin das Schloss Schönbrunn besuchst.

Er liegt direkt neben dem Palmenhaus. Dort findest du einige Bonsai, ein kleines Wasserspiel und weitere japanische Gestaltungselemente.

Der größte Nachteil ist allerdings, dass du den Garten nicht betreten kannst. Du kannst ihn nur von außen durch einen niedrigen Zaun betrachten.

Ich würde aber nicht extra nach Schönbrunn fahren, nur um diesen Garten zu sehen.

Planst du einen Besuch? Dann schau dir meinen Guide zum Schloss Schönbrunn an.

4. Japanischer Garten im Schulgarten Kagran

Der Japanische Garten im Schulgarten Kagran hat leider nur sehr eingeschränkte Öffnungszeiten. Im Winter bleibt er geschlossen. Im Juli und August ist er von Mittwoch bis Freitag geöffnet, ansonsten nur am ersten Donnerstag im Monat.

Ich hatte hohe Erwartungen und muss sagen der Garten ist zwar schön angelegt, insgesamt hat er mich aber etwas enttäuscht, da er wirklich sehr klein ist.

Ehrlich gesagt hat mir der Impressionisten Garten, der von den Gemälden Claude Monets inspiriert ist, besser gefallen im Schulgarten Kagran.

Wenn du Gärten generell magst, lohnt sich der Schulgarten Kagran meiner Meinung nach. Nur für den japanischen Garten würde ich aber nicht hinfahren.

5. Tora-San-Park

Falls du einen klassischen japanischen Garten erwartest, wirst du vom Tora San Park wahrscheinlich enttäuscht sein.

Es gibt zwar ein paar japanische Ahornbäume und ein Denkmal, insgesamt wirkt der Park aber nicht wie ein japanischer Garten. Außerdem ist er sehr klein.

Ich persönlich würde den Tora San Park nicht empfehlen.

Bonus: Kirschenhain

Eine Reihe blühender Kirschbäume säumt eine ruhige Straße, die durch grüne Felder unter einem strahlend blauen Himmel mit vereinzelten Wolken führt.
Kirschenhain auf der Donauinsel

Auch wenn der Kirschenhain kein klassischer japanischer Garten ist, finde ich, dass er hier trotzdem dazugehört. Er liegt auf der Donauinsel und wurde 2002 als Kunstprojekt der Künstlergruppe to the woods angelegt.

Besonders während der Kirschblüte lohnt sich ein Besuch. Der Kirschenhain ist ein schöner Ort für ein Picknick an der Donau. Denk aber an einen Pullover, denn dort kann es überraschend windig werden.

Am einfachsten erreichst du den Kirschenhain mit dem Fahrrad. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährst du vom Bahnhof Floridsdorf mit dem Bus 34A bis zur Endhaltestelle Jedlesee, Überfuhrstraße. Von dort sind es noch etwa 15 min zu Fuß.

Entdecke weitere Parks in Wien

Wenn dir die japanischen Gärten gefallen haben, gibt es in Wien noch viele weitere Parks, die ich empfehlen kann. Von historischen Schlossparks bis zu weitläufigen Grünanlagen ist für jeden etwas dabei.

In meinem Guide zu den schönsten Parks in Wien findest du meine persönlichen Empfehlungen und praktische Tipps für deinen nächsten Besuch.

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Collage mit zwei japanischen Gärten in Wien. Oben führt eine geschwungene Holzbrücke über einen Bach mit Wasserfällen, eingerahmt von einem leuchtend roten Ahorn und üppiger Bepflanzung. Unten verläuft ein schmaler Gartenweg durch dichte grüne Vegetation mit einem kleinen Teich und kunstvoll gewachsenen Bäumen. Der Text lautet „Welche sich wirklich lohnen Japanische Gärten Wien“ und „AustrianVeganderlust.com“.
Japanische Gärten Wien: Welche sich wirklich lohnen